Vielleicht hast du gerade dein erstes Dartspiel erworben und möchtest direkt mit dem Spielen beginnen. Das ist wunderbar – genau deshalb haben wir hier alle notwendigen Regeln und Erklärungen aufgeschrieben, die du für den Anfang benötigst. Unter anderem wird die korrekte Wurftechnik, Die korrekte Entfernung und auch Spielregeln erklärt.
Alles, was man für eine Runde Dart benötigt, sind im Grunde 3 Dartpfeile und eine Dartscheibe. Man muss darauf achten, dass die Pfeile für das gekaufte Dartboard vorgesehen sind. Das heißt, man soll bitte keine Steeldarts für ein elektronisches Dartboard verwenden, da dieses sonst kaputtgehen könnte.
Die traditionellen Spiele beim Dart heißen “01” Spiele. Hierbei wirft man nacheinander 3 Darts in einem Zug auf die Dartscheibe und muss exakt 0 Punkte erreichen. Jeder Spieler startet also mit 301, 501, 701 oder auch 901 Punkte und verringert seine vorhandene Punktzahl nach und nach, bis er exakt 0 Punkte erreicht. Ein Wurf über die 0 Punkte, also quasi ins Minus, wird nicht gewertet. Daher ist es zu empfehlen, auch beim Dart auszurechnen, welche Bereiche der Dartscheibe man am besten anvisiert, um auf die gewünschte Punktzahl zu gelangen.
Die Anordnung der Punkte auf der Dartscheibe ist bewusst gewählt. Die einzelnen Segmente verteilen sich um die Mitte des Boards, dem Bulls Eye. Das Dartboard ist mittels Farben und auch Punkte in verschiedene Bereiche unterteilt – man spricht häufig von einem “Tortenstück” für einen Punktebereich. Jedes Tortenstück zählt so viele Punkte, wie außen auf dem Rand zu sehen ist. Allerdings greifen hier 5 Ausnahmen:
Für eine perfekte Partie Dart ist es sehr wichtig, die Dartscheibe richtig aufzuhängen. Es gibt geregelte Maße und Höhenangaben für eine Dartscheibe, um sicherzustellen, dass auch jeder die selben Chancen hat. Dabei ist es egal, ob man die Dartscheibe in Wohnung aufhängen möchte oder in Kneipen. Auch der Einsatz draußen ist denkbar. Fakt ist jedoch, dass überall die gleichen Maße gelten sollten.
Der zentrale Aufhängepunkt der Dartscheibe ist das Bulls Eye. Die Scheibe sollte so an die Wand angebracht werden, dass dieses exakt auf 1,73m Höhe hängt. Betrachten wir das Dartboard als Uhr, so sollte der Punktebereich “20” auf 12 Uhr hängen. Kaufst du deine Dartscheibe für deine (kleinen) Kinder, so muss dieses Regelwerk natürlich nicht blind eingehalten werden. Kleineren Kindern kann und sollte man das Dartboard etwas niedriger hängen, sodass sie auch wirklich die Scheibe treffen können.
Wer wirklich genau sein möchte, sollte vom Bulls Eye aus 0,90m Abstand zur Wand halten. Darüber hinaus sollte der Freiraum hinter der Abwurflinie (siehe unten) mindestens 1,25m betragen. Das sind die offiziellen Abmessungen, welche aber ehrlich gesagt für den Privatmann nicht sonderlich relevant sind. Hat man die Scheibe auf die empfohlene Höhe gehängt und die Abwurflinie abgemessen, hat man alles Notwendige getan, um korrekt Dart zu spielen.
Nimm ein Maßband zur Hand und miss von der Wand, an welcher die Dartscheibe hängt und trage 2,37m ab. Idealerweise legst du das Maßband genau unterhalb des Bulls Eye an und misst vom Boden aus eine horizontale, gerade Linie im Abstand von 2,37m. Das ist der korrekte Wurfabstand, also die Abwurflinie im Dart, hinter welche sich die Spieler stellen sollten. Die Abwurflinie im Dart wird übrigens als “Oche” bezeichnet.
Zunächst muss gesagt werden, dass alle Darts selbstredend aus der Hand des Spielers geworfen werden müssen. Ein Spieler darf pro Runde 3 Darts hintereinander werfen, ehe der Konkurrent an der Reihe ist.
Alles fängt schon damit an, wie man den Dartpfeil anfasst. Hier greift folgende Grundregel: Je mehr Finger am Barrel sind, desto mehr Kontrolle hat man über den Dartwurf. Ausnahmen bestätigen wie so oft die Regel, da es auch sehr erfolgreiche Dartwerfer gibt, welche die Pfeile nur mit 2 Fingern anfassen. Aber der Großteil der Dartspieler wird den Dartpfeil ungefähr so halten, wie sie auch einen Stift anfassen würden. Für einen korrekten Wurf fixiert man also den Pfeil mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Wichtig ist, dass man alle 3 Finger gleichzeitig löst, um die Flugbahn nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Das Ziel einer guten Wurftechnik ist es, den Pfeil geradlinig und konstant zu beschleunigen. Es ist äußerst schwer, sich eine einheitliche Wurftechnik anzugewöhnen. Um Einflüsse von Außen zu minimieren, sollte beim idealen Wurf der Wurfarm das einzige sein, was sich aktiv bewegt. Also keine großen Bewegungen des gesamten Körpers, um den Pfeil beschleunigen zu wollen!
Als Anfänger sollte man sich erst einmal darauf konzentrieren, ein Gefühl für den korrekten Wurf zu entwickeln und nicht frustrieren, wenn man nicht direkt das Bulls Eye trifft. Versuche erst einmal, generell die Punktebereiche zu treffen, ehe du dich an die Double und Triple Ringe oder gar das Bulls Eye heranwagst.
Natürlich beeinflusst auch die Stellung deiner Füße die Wurftechnik. In der Regel stellt man den Fuß der Wurfhand voran. Wenn du also mit links wirfst, sollte auch dein linker Fuß nach vorne ragen, sodass du Gewicht auf diesen verlagern kannst. Der andere Fuß dient hauptsächlich zur Stabilisierung. Versuche nicht zu schwanken, sondern eine leichte Spannung aufzubauen. Du kannst auch eine andere Fußstellung einnehmen, allerdings ist die hier beschriebene der Standard, mit welchem du beginnen solltest.
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